Sterben, Leben, Rennen, Reden, Technik, Tattoos, Vernetzen … Selbstständige sind froh und glücklich wenn der Kalender überquillt, aber manchmal …

… wünscht man sich doch wirklich einmal einen kleine Roboter, der für einen denkt und handelt. Künstliche Intelligenz steckt zwar in  tausenden (technischen) Gegenständen des täglichen Lebens, in wort:laut steckt sie nicht. Irgendwie auch gut. Darum fuhr ich für die Initiative think-ING. im Auftrag des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall/Elektroindustrie nach Hameln zum Unternehmen Lenze SE, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und Maschinen programmierern, die einfach schlauer sind als früher. Texte, Fotos, Videos. Full-Service. Und erstmals nicht nur für www.think-ing.de, sondern auch für die von der Bochumer Kreativagentur concedra neuaufgelegten Seite www.it-berufe.de. Doppelmoppler im besten Sinne.

Handfester ging es fürs Hospiz zu. wort:laut ist seit fast 10 Jahren für einen der größten ambulanten Hospizvereine Deutschlands tätig. In diesem Monat habe ich mal wieder ein Interview der ganz besonderen Sorte geführt: Er wird bald sterben, weil der Krebs unheilbar ist. Aber er wollte ein Interview, damit die Menschen wissen, wie viel Gutes dieses ambulante Hospiz tut. Es war eins der Gespräche, die auch bei mir lange nachwirken. Fotos und Text für den Rundbrief, der kurz darauf erschien.
Apropos „kurz darauf“: Fürs Hospiz lief ich im Mai beim Oberhausener Stadtlauf mit und ließt über 4.000 Läufer erfolgreich hinter mir. Yeah. Gut, 1.000 waren vor mir, aber das wäre ein anderes Thema 😉

Auch der MARK-Rundbrief wurde fertig. Eine stilvolle Zusammenfassung der Online-News aus dem zurückliegenden halben Jahr, aufbereitet und schön(er) gemacht, gedruckt, versendet und ausgeteilt. Voilá.

Dann begann erneut die weltgrößte Tattoo-Messe der Welt, und wort:laut feiert damit sein 10-jähriges PR-Dabeisein. Aufgabe lautet: „Bokelmann, hole die großen Medien ins Boot, und am besten berichten sie gut und gerne und nicht so trashig!“ Nun ja, was soll ich sagen: 2019 war ein schillerndes Jahr, und ja – sie waren fast alle da: WDR-Fernsehen, WDR-Hörfunk, BILD, dpa, RTL, Sat1, WAZ, Funke Mediengruppe, kabel1 und viele mehr. Ein Spektakel voller Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften undNATÜRLICH auch voller Online/Influenzer/Blogger …. Wir haben wieder ganz viel vorbereitet (Themen, Storys, Protagonisten) und können mit Fug und Recht sagen: Kracher.

Währenddessen traf sich das Kreativnetz Bottrop im Grusellabyrinth, entstanden weitere News für Ansperger, Altenbeck und das Altenzentrum St. Josef und noch viel mehr – und dann kam der 30. Mai.

Es war DIE größte Moderation meiner Geschichte. Und zugleich auch eine der coolsten. Die 100-Jahr-Feier in Bottrop präsentierte vor knapp 1.000 geladenen Gästen die Geschichte der Stadt. Gemeinsam mit WRDR-Moderatorin Jeanette Kuhn moderierte ich das Ding. Wir kennen uns seit unserer Zeit bei Radio-Emscher-Lippe vor über 20 Jahren. Junge, Junge wie die Zeit vergeht – dachten sich auch die Akteure des Abends, schließlich wurde an diesem Abend vor der Bottroper Prominenz die Historie der Stadt ausgebreitet, Kultur geboten, die Politik war da, und ich spielte Ukulele vor versammelter Manschaft und sang ein Liedchen. Ja, warum denn nicht? Moderation muss doch nicht stocksteif sein, sondern darf auch mal anders daher kommen. So geschehen. Hätte auch nach hinten los gehen können. Gings aber nicht.

Und dann kam der Juni. Doppel-Ufffff.