Nicht nur, dass der Frühling meinen Geburtstag einläutet – oder andersherum. Es tut sich auch einiges. Und manches ist tatsächlich neu.
War ich für think ING. noch Ende Februar in Hamburg bei Philips – siehe Titelfoto und im Monat zuvor – stellte ich nun das Material mit dem Einstieg in den März zusammen. Text, Fotos, Videos. Das Thema Medizintechnik hat mich schon immer interessiert. Nun also ein Artikel über einen jungen Medizintechnik-Ingenieur. Spannend – erscheint in wenigen Tagen!
Ebenfalls fertig ist die Homepage für das Anästhesieteam Nordrhein. Es war ein langer Ritt, der von einer wirklich schicken Seite gekrönt wird, mit der nicht nur die Gesellschafter und Angestellten zufrieden sein dürfen – sie informiert auch all jene, die entweder Teil des Teams werden wollen oder die Leistungen des Teams in Anspruch nehmen wollen oder auch müssen (Patient:innen und Praxen). Meine Aufgabe hier: Konzeption, alle Texte, alle Fotos, alle Fäden zusammenhalten.
Anfang März startete wieder der Hospiztag des Ambulanten Hospiz Oberhausen e.V. Hierfür habe ich – wie in jedem Jahr seit nunmehr 15 Jahren – den Einladungsflyer erstellt und war am Tag der Tage natürlich auch dort – mit Blick auf die Arbeiten für den kommenden Rundbrief und für viele Fotos. Also sprach ich u.a. auf dem Hospiztag mit Oberhausens neuem Oberbürgermeister Thorsten Berg über sein Verhältnis zur Hospizarbeit. Gutes Gespräch. Und auch der Hauptredner und Klinik-Clown verriet einiges über sein Schaffen im Einsatz. Es war überhaupt ein spannender Hospiztag, der den Humor ins Zentrum schob. Irgendwie witzig.
In der Sterkrader Innenstadt eröffnet in wenigen Wochen die Beratungsstelle FIBS – Familien Informieren Beraten Stärken. Ich durfte den Namen kreieren, das Logo entwickeln, den ersten Flyer texten und gestalten und werde auch die kommenden Medien begleiten. FIBS kümmert sich immer um Familien, in denen eine Person körperlich schwer erkrankt ist. Zwischen Krebs und Schlaganfall, Herzinfarkt und ALS. Dabei blickt FIBS besonders auch auf die Kinder und Jugendlichen – immer aber aufs Familiensystem, denn wenn eine Person schwer erkrankt macht sich jeder Sorgen. Auf sehr unterschiedliche Weise. Genau hier wird FIBS unterstützen. Und wieder einmal stelle ich fest, wie viel Freude es macht, solche Projekte zu unterstützen. Im Gegensatz zu reinen Wirtschaftsunternehmen, deren vorrangiges Ziel es ist, viel Geld zu verdienen – egal womit.
Auch im März starten die Arbeiten für die diesjährige Tattoo Convention in Dortmund vom 29. – 31.5. Seit nunmehr 16 Jahren bin ich hier für die klassische Fernsehpresse und die großen regionalen Zeitungen zuständig. Es geht seit jeher darum, Themen zu finden, die so interessant sind, dass die Medien Lust darauf verspüren. Und das wird tatsächlich immer schwieriger, weil Tattoos – anders als noch vor 15 Jahren – immer normaler werden, und Medien in 15 Jahren einen Wandel erlebt haben, der nicht immer zwingend mit thematischer Vielfallt einhergeht, auch weil Mitarbeitende fehlen.
Für den Podcast 20% mehr habe ich mich im März natürlich auf den nächsten Gast vorbereitet. Der Geschäftsführer eines Unternehmens, das Harze in Gebäudefundamente spritzt, damit diese nicht aufgrund bspw. austrocknender Böden absacken. Auch das sehr spannend, weil es ein technischer Einblick ist, der einem ansonsten verwehrt bleibt. Die Folge wird Anfang April veröffentlicht. Im März kam dann die Folge mit Judith heraus. Auch sehr besonders. Und allen ernstes empfehlenswert.
Apropos Medien: Ich hatte im März mehrfach das Vergnügen mit der Dorstener Zeitung. Zum einen gab es einen Bericht über mich. Tatsächlich 😉 Da ich seit Jahren den Außerirdischen Logodor filme, schneide etc. berichtete die Dorstener Zeitung auch über die Drehaufnahmen des Außerirdischen im jüdischen Museum in Dorsten. Ich hinter der Kamera, Logodor davor.
Zum anderen habe ich drei Artikel verfasst, von denen einer im März erschien, die beiden anderen aber erst im April. Sachen gibs.
Dann habe ich im März alle Arbeiten des zurückliegenden Semesters korrigiert. Im Seminar Texte und Bilder in Kommunikationsberufen geht es ja allsemestrig darum, dass die Studierenden einen Artikel verfassen und dazu Fotos machen. Also pendeln die Themen zwischen musealem Wandel und Frauenfußball. Wirklich interessant. Manchmal etwas anstrengend zu lesen, aber immer motiviert. Naja – mehr oder weniger 😉
Ach – und parallel bereite ich das kommende Semester vor, aber dazu mehr im April.
Dann war ich noch in Witten beim Frühlingsfest im St. Josefshaus – wieder so ein soziales Ding. Herrlich. Das Haus feiert in jedem Monat irgendein Fest, nun war das Frühjahr dran. Und ich mit der Kamera mittendrin. Szenen, Lachen, Kuchen, Singen, Klatschen und bisweilen auch Tanzen. Was immer in diesen Stunden passiere – ich hielt es mit der Kamera fest. Am Ende des Jahres werden auch daraus wieder die besten Aufnahmen ausgewählt und im ganzen Haus verteilt. Und vorher gibts natürlich ne News zum Thema.
Es gab auch drei neue Projekte, über die ich hier noch nicht wirklich spreche. 2 Homepages und ein reines Fotoprojekt – auch sehr spannend.
Und nicht zuletzt kommt noch ein privates Goody: Seit dem 21.3. bin ich offiziell Notfallseelsorger. Eine Aufgabe, die zu mir kam, ohne dass ich bis heute wirklich erklären könnte warum. Fakt ist: Ich habe vor über einem Jahr für die H.E.L.P.-Veranstaltungen der Hospiz- und Palliativakademie ein Interview mit einer Notfallseelsorgerin geführt – für eine Online-News und eine Presseinfo. Und irgendwie ließ mich das Thema nicht mehr los. Im November 25 startete dann nach einer kurzen Auswahlphase die Ausbildung – inun m März endete sie. Und jetzt stehe ich im Monat 24 Stunden zur Verfügung. Wenn in der unmittelbaren Region nun das Schicksal derart zuschlägt, dass es den Betroffenen den Boden unter den Füßen wegzieht, dann bin ich da. Ändern kann ich am Schicksal nichts, aber ich kann da sein, stützen – vielleicht helfen. Mal sehen. Irgendwann berichte ich vielleicht mehr.
Und wieder jede Menge Flyer und Aufkleber und dies und das und natürlich News – diesen Monat ohne Auflistung, weil … zu viel 😉