Der Januar ist so ein unnötiger Monat, in dem nichts passiert. Dafür ist es dunkel, kalt und öde. Dachte ich. Und dann kam der 5.1., und mit dem Ende der weihnachtliche Pause startete das Triebwerk namens „Tagewerk“ und drehte souverän in den roten Bereich. Und bevor die wort:lauten Reifen schwarze Streifen auf dem eisigen Asphalt hinterlassen, darf diese Monatsnews auch noch Nachzügler aus dem Dezember begrüßen. Wrooooooom!
Wir besuchten mit dem Ton-, Text- und Video-Seminar Radio Oberhausen. Und Radio Mülheim. Und Radio Emscher-Lippe. Und Radio Kreis Wesel KW. Die vier haben ein ziemlich einmaliges Konstrukt in der NRW-Lokalfunklandschaft kreiert und sitzen nun gemeinsam im FUNKE-Gebäude in Essen. Mit Studierenden des Seminars (aktuelle und vergangene) besuchten wir also den Chefredakteur, standen im Hörfunkstudio mit feuchten Händen als die rote Lampe anging und der Moderator sprach und bekamen einen guten Einblick in die Welt des hörbaren Journalismus. Und der ein oder die andere haben sich dort bereits für ein Praktikum o.ä. gemeldet.
Journalistisch geht’s weiter – bloß andersherum. Ich habe ja selbst – neben dem weiten PR-Ding – viele Jahre als Hörfunkautor gearbeitet. Bei den Lokalradios, viel mehr noch beim WDR. Und nun geht’s ein bisschen back to the roots. Mit meinem Agenturumzug von Kirchhellen nach Dorsten gab es auch einen Kontakt zur Dorstener Zeitung. Einen Kaffee später bin ich nun freier Mitarbeiter für das lokale Blatt. Und es macht wirklich Spaß, auch mal wieder einzig den eigenen Senf in die würzigen Geschichten einzurühren.
Matthias Rauch war der jüngste Deutsche Meister der Zauberkunst. Er spielte auf der ganzen Welt, lernte noch Siegrid und Roy kennen, faszinierte internationale Jurys und war nun mein Gast beim Podcast 20 % mehr. Matthias kenne ich noch aus meiner WDR-Zeit. Ihn hatte ich damals selbst mal fürs Radio interviewt, nun saßen wir uns für fast 100 Minuten auf den weichen Sesseln im Studio gegenüber und sprachen und sprachen und sprachen. Es war mir eine besondere Freude. Netter Typ.
Es gibt zwei neue Kunden – konkreter wird’s noch nicht. Aber bald. Was ich aber sagen kann: Beide aus dem Gesundheitsbereich. Der eine Arzt, das andere ein Pflegeunternehmen. Hier entstehen nun neue Internetseiten, neues Logo, neue Texte, neue Fotos, neue Inhalte, neues alles. Und es macht irre Spaß, weil beide super nett sind. Es ist manchmal fast unheimlich, und es klingt auch gewiss dämlich anbiedernd. Aber ich habe einfach nette Kunden, mit denen dieses Ding namens Arbeit wirklich Spaß macht. Dass es dafür auch noch Geld gibt – ein Wahnsinn ist das 😊
Auch für think ING. bin ich wieder aktiv. Jenes Projekt des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall und Elektroindustrie in Berlin – realisiert von der Concedra GmbH in Bochum und für dass ich nun schon seit rund 25 Jahren aktiv bin. Im Idealfall geht es im Februar nach Hamburg – Thema Medizintechnik. Ich liebe ja meine vielen sozialen Projekte. Aber die technisch-wissenschaftlichen auch. Herrlich, dass beides funktioniert. Mehr dazu dann im Karnevalsmonat.
Zwei meiner nun wirklich langjährigen Kunden ziehen um – das Ambulante Hospiz Oberhausen und das Palliativteam Oberhausen. Die Kartons werden dort gepackt, hier werden alle Medien angefasst, damit es zeitnah wieder stimmt. Homepages, Briefpapier und Visitenkarten, Flyer, Rollups, Türschilder und Aufkleber … es ist schon beachtlich, was sich hier so ansammelt. Fleißarbeit at it’s best.
Einen Wermutstropfen gibt es in all der Selbstdarstellung: am 1.1.2026 hätte ich beinahe ein silbriges Jubiläum mit meinem langjährigsten Kunden gefeiert … wäre die Zusammenarbeit nicht zum 31.12 beendet worden. Ja, sie wurde beendet, weil sich einer meiner Herzenskunden, die Mark Wohnungsgesellschaft mbH in Lüdenscheid, nach so vielen Jahren für einen neuen Dienstleister entscheiden hat. Und ich kann es verstehen. Wir waren wirklich gut miteinander, darum ging es gar nicht. Es ging um eine Bündelung der Arbeiten: Homepage, Schnittstellenmanagement, Printprodukte, Texte > nun soll alles aus einer Hand kommen. Habe ich viele Jahre auch gemacht, aber die technische Arbeit zwischen Wohnungswirtschaftssoftware und externen Systemen wie immowelt etc. sind ein Gruselgraus, so dass ich froh war, diesen Part abgeben zu dürfen. Der Zwischenpartner war genau das – eine Zwischenlösung. Seit dem 1.1. wird alles auf links gedreht. Ich wünsche Euch (allen Ernstes) alles Gute und besuche Euch im Sommer auf einen Kaffee 😊
Ach, und es gab noch so viel mehr:
Eine neue Serie von Fotokacheln im Rückblick aufs Jahr 2025 für das Quartierzentrum. Der Neujahrsempfang des Palliativnetzes in Oberhausen. 2 umfassende Videoschnittproduktionen für meinen Lieblingsaußerirdischen Logodor von Gollos – das Videoprojekt für die ev. Kirche. Es gibt womöglich ein neues Seminarkonzept ab dem SS 26 mit der Uni in Essen. Zahllose News und Presseinfos. Und nicht zuletzt die Gründung der Beratungsstelle FIBS in Oberhausen. Aber das erzähle ich dann mal im Februar – großes Ding. Privat wie beruflich 😊
Wie gesagt: Wroooooom.