Im April startet wieder das Semester. In diesem Jahr mit zwei durchaus ähnlichen Seminaren – für eine unterschiedliche Anzahl von Credit-Points.
Im ersten geht es um das Thema Schreiben, Sprechen, Schneiden für die Kommunikationswissenschaft. In dem Praxisseminar sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, einen eigenen Hörfunkbeitrag zu produzieren – zu einem Thema ihrer Wahl. Und natürlich ist selbst die Themenfindung eine Aufgabe für sich – unabhängig vom Schreiben, Sprechen und Schneiden.
Das zweite Seminar ist etwas gemischter für die Geisteswissenschaft. Hier geht es vorrangig um den Gebrauch technischer Hilfsmittel in Kommunikationsberufen – gleich, auf welcher Schreibtischseite man sitzt: Journalismus/PR … völlig egal. Gemeint sind also Fotoapparate, Videokameras, Mikrofone, Aufnahmegeräte – oder kurz: das Smartphone als technischer Tausendsassa – mit Einschränkungen.

Dann ging im April endlich die Seite des Narkoseteams Nordrhein online. Monatelange Arbeiten, mehrere Fotosessions in Halb-NRW, einige Logoüberarbeitungen … Es ist ein interessantes Thema, an dem man im Alltag zu oft vorbeirudert – bis man selbst mal in den Genuss von Propofol & Co. kommt.

Gemeinsam mit den Reviergoldern habe ich im April ein Interview mit der Kustodin des Fachbereichs der Kommunikationswissenschaft (s. o.) geführt. Sie war Gästin im Podcast 20 % mehr und konnte souverän ihre Kommunikationskompetenz in Theorie und Praxis einsetzen. Ein Leichtes für die erfahrene Fachfrau in Sachen „Wort“. Meine Aufgabe hier: Vorgespräch, Querrecherchen, moderative Vorbereitung, Moderation, Fotos.

Mal wieder etwas ganz anderes war die Moderation des diesjährigen Bottroper Pferdemarktes. Zum x-ten Male durfte ich das Mikro schwingen, während Westernreiter und Dressurreiter sich ein Miteinander boten, durfte mit einer Sattlerin über das Innenleben eines klassischen Sattels sprechen, moderierte ein Pas de deux zwischen einer Stelzenläuferin und einem Dressurreiter und vieles mehr. Nun weiß der Eingeweihte, dass ich streng genommen gar keine Ahnung von Pferden habe – jedenfalls keine echte Fachahnung. Und genau das ist es, was den Tag immer besonders bunt und unterhaltsam macht. Weniger Fachkauderwelsch als vielmehr Micky-Maus-Fragen an den Fachmann, die mitunter (und völlig unbeabsichtigt) wundern lassen 😉

Ganz was anderes ist FIBS – die neue Beratungsstelle des Palliativnetzes. FIBS – Familien Informieren Beraten Stärken – ist für all jene Familien da, in denen eine Person schwer(st) erkrankt ist. Kinder, Erwachsene – egal. Und auch die zu beratenden Personen sind altersunabhängig. Dennoch liegt ein Schwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern, denn wenn plötzlich bspw. der Vater einen Herzinfarkt erleidet, gebührt den Kindern – und der ganzen Familie – eine besonders geschulte Aufmerksamkeit. Meine Aufgaben hier: Texte, Fotos, Struktur, Homepage.

Für die Evangelische Kirchengemeinde in Bottrop habe ich eine Presseinfo und ein paar Pressefotos mit der neuen Pfarrerin im Probedienst gemacht. Also: Orga, Interview, Fotos, Presseinfo, Übersenden – fertig. Gut, dass ich ein paar Jahre für die Kirche intensiv tätig war – so wusste ich, wie der Laden läuft und was benötigt wird. Operativ ein Leichtes. Aber nicht minder Interessantes, weil’s eben immer ein Peoplethema ist.

Für das Ambulante Hospiz Oberhausen e. V. habe ich im April auch den ersten Rundbrief des Jahres fertiggestellt. Die besondere Herausforderung ist hier nicht die Menge an Themen – es ist der Inhalt selbst. In diesem Fall habe ich mit einer ehrenamtlichen Sterbebegleiterin gesprochen, die eine Frau bis zu ihrem letzten Atemzug begleitete, die niemanden mehr hatte, der für sie da war. Wortwörtlich: niemanden. Sie war völlig einsam, als sie starb. Darum geht es in dem Artikel. Ich war auch bei der Beisetzung der Verstorbenen da. Kein Angehöriger, keine Familie – das war schon sehr besonders. Genau darum geht es in dem Artikel – und um einige Themen mehr.

Und wie in jedem Monat gab es wieder viele kleine Themen, zwischen Flyerüberarbeitungen, Druckaufträgen, Fotos und vielen News. Insbesondere letzteres verlangt nahezu immer folgende Teilleistungen: Interview, Fotoarbeiten, Textredaktion, Bildbearbeitung, Einbau auf der Homepage. U.a. für …
Ambulantes Hospiz Oberhausen – News
Palliativteam Oberhausen – News
Palliativnetz Oberhausen – News
STEG – News
Praxis Kos – News
Praxis Villa Vie – News
Sternenzelt Oberhausen – 1. News, 2. News, 3. News
Quartierzentrum Witten – News
PV ANSPERGER mbH – News
FIBS – 1. News, 2. News