Für meine altgeliebte think-ING.-Welt fuhr ich mal wieder im Auftrag des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall und Elektroindustrie, respektive der Concedra GmbH (die diese Themen kreativ umsetzt – u. a. durch mich), durch die Lande und traf in Burghaun bei Fulda einen Chemie-Ingenieur beim Unternehmen E6 (siehe Titelfoto). Der beschäftigt sich mit extrem gehärteten Metallen, die anschließend u. a. auf einem Grubberzinken sitzen, auf dass dieser die Erde hinterm Trecker nahezu verlustfrei umgräbt. Vor Ort also – wie immer – ein längeres Audio-Interview über die Beweggründe des jungen Mannes, warum er Ingenieur werden wollte und was er heute so treibt. Dazu eine Fotosafari durch die Werks- und Laborgebäude und ein Video mit Interview und reichlich Schnittbildern. Und dann entwickle ich die Fotos digital und schreibe einen stimmungsvollen Reportagetext über eben jenen Chemie-Ingenieur.
Extremer Szenenwechsel. Wie in den Jahren zuvor moderierte ich im Oktober den Palliativ- und Hospiztag für interessierte Bürger und Fachpersonen aus der Szene. Das Palliativnetz Oberhausen veranstaltet diesen Fachtag und ich leite vom Anfang bis zum Ende durch die Stunden, kündige Fachvorträge an, sage etwas zu den musikalischen Brücken und führe Interviews auf der Bühne. In diesem Jahr gab es wieder ein sehr besonderes Gespräch mit einem Mann, der seit längerer Zeit vom hiesigen Palliativteam begleitet wird. Unheilbar erkrankt und bereits extrem geschwächt hat er sich bereit erklärt, mit mir bei diesem Fachtag über ihn, seine Krankheiten und die Unterstützung durch das Palliativteam zu sprechen. Es war mucksmäuschenstill im Saal und ja, es hat viele Besuchende zutiefst berührt. Aber dieser Mann zeigt auch in dieser Phase des Lebens noch so viel Humor, dass die Tränen der Rührung im Publikum in ein herzliches Lachen hinüberglitten, auf dass man diesen Menschen und die besondere medizinische Begleitung nur bewundern konnte.
Und weil das nicht genug Wechsel ist, geht’s nun ums Brot. Die Dinslakener Traditionsbäckerei Schollin zählt zu den größeren unabhängigen Bäckereiunternehmen am Niederrhein und im westlichen Ruhrgebiet. Das Familienunternehmen betreibt mehr als 65 Filialen und beschäftigt über 1.100 Menschen. Und ich mache die Fotos, die anschließend zum Teil metergroß in und vor Filialen zu sehen sind oder auf LKW durch die Lande fahren. Also habe ich im Oktober die Nuss-Saison fotografisch begleitet, das neue Walnussbrot fotografiert (und anschließend gegessen – mega!) und auch die süßen Begleitungen. Zudem habe ich für die Kaffeeautomaten alle Fotos der darin versteckten Getränke geschossen. Eine reine Fotoauftragsarbeit, aber eine super leckere. Mehr davon 😉
Im herbstlichen Oktober starten meine beiden Seminare an der Uni in Essen mit vollen Räumen. „Bild und Ton in Journalismus und PR“ und „Schreiben, Sprechen, Schneiden – Der Hörfunkbeitrag“ sind zwei Seminare, in denen die Studierenden am Ende ihre redlich verdienten Creditpoints erhalten. Es ist alljährlich (seit nunmehr 11 Lenzen) ein Abenteuer, das mir tatsächlich Spaß macht. Die Studierenden finden es – denke ich – auch ganz gut, die Uni auch und darum wird es im kommenden Semester noch ein Seminar mehr geben. Herrje – ich bin ein echter Dozent 😉
Aber nicht nur: Für den blauen Logodor der evangelischen Kirche filme ich seit Jahren. Nun waren wir bei einem Bestatter in Oer-Erkenschwick und haben uns für „Logodor on tour“ angesehen, was ein Bestatter eigentlich den lieben langen Tag so macht. Hier bin ich nur Kameramann. Und Tonmann. Und Fotograf. Ergo: Ich bin Ausführender – und das ist super. Die Orga hat der liebe Jörg, er regelt, schreibt und führt Regie, ich bringe mich ein, folge aber dem Drehbuch. Herrlich.
Fast vergessen: Im Oktober traf ich beim Podcast „20ProzentMehr“, den ich gemeinsam mit der Agentur reviergold realisiere, Rasmus C. Beck. Der Mann ist wirklich beeindruckend, leitet derzeit die Duisburger Wirtschaftsförderung, hat das gesamte Ruhrgebiet mitgestaltet und hat – abseits des politischen Blablas – wirklich was zu sagen. Als Host des Podcasts kümmere ich mich um meine Fragen und ums Gespräch. Dass ich danach noch die Fotos mache und hin und wieder den mit 3 Kameras aufgezeichneten Podcast auch schneide ist ein anderes Thema 😉 Ausgespielt auf allen bekannten Social-Media-Kanälen …
Und dann habe ich noch Begleitmappen für Patienten produziert, Visitenkarten für eine Gefäßchirurgin, Roll-ups, Plakataufsteller und Plakate, Flugzettel und Spendendosen – ach und viel mehr. Wie immer. Nix da 9to5. Selbst und ständig – gähn.
Ach ja: Und dann noch die vielen netten News auf Basis von Interviews, Querrecherchen, Bildersuchen und Kreationen. Die gibt es allmonatlich ja auch noch …
Ambulantes Hospiz Oberhausen – 1. News, 2. News, 3. News
Palliativteam Oberhausen – 1. News, 2. News, 3. News
Palliativnetz Oberhausen – 1. News, 2. News
Praxis STEG – News
Praxis Kos – News
Praxis Villa Vie – News
Praxis Gary Bogi – News
Sternenzelt Oberhausen – 1. News, 2. News
Quartierzentrum Witten – News
FIBS – 1. News, 2. News
die pflegepartner – 1. News
PV Ansperger – News